E-Mail-Versand
Ein Workspace kann mehrere E-Mail-Konfigurationen halten, jede mit eigenem Anbieter und eigenen Empfängern. Eine ist Standard, ein Formular darf eine andere nennen, und Geheimnisse kommen nie wieder aus der API heraus.
E-Mail wird pro Workspace konfiguriert, und ein Workspace darf mehr als eine Konfiguration halten - „Vertrieb", „Support", „Newsletter" - jede mit eigenem Anbieter, Absenderidentität und Empfängern. Genau darum geht es: Ein Kontaktformular und ein Bewerbungsformular müssen nicht im selben Postfach landen.
Anbieter
Vier, und die Wahl gilt pro Konfiguration, nicht pro Workspace:
- Resend, SendGrid, Mailgun - ein API-Key, bei Mailgun zusätzlich Domain und Region (
usodereu, was zählt, wenn deine Daten in Europa bleiben müssen). - SMTP - Host, Port, Benutzer, Passwort, TLS standardmäßig an. Der Notausgang für ein Firmen-Relay oder einen Anbieter, den niemand integriert hat.
Jede Konfiguration trägt auch die Absenderidentität - Absenderadresse, Absendername und optional Reply-To - sowie die Liste der Empfänger, die ihre Benachrichtigungen erreichen sollen.
Der Standard und das Übergehen
Eine Konfiguration ist der Standard: Alles, was ohne Nennung einer Konfiguration sendet, nimmt sie. Ein Formular darf eine andere nennen - so erreicht das Bewerbungsformular die Personalabteilung, während der Rest ins allgemeine Postfach geht.
Eine Konfiguration lässt sich auch deaktivieren statt löschen - der richtige Zug, wenn du den Anbieter wechselst und die alten Einstellungen während der Umstellung behalten willst.
Teste, bevor du dich darauf verlässt
Jede Konfiguration hat einen Testversand. Nutze ihn. E-Mail scheitert auf Arten, die sich erst unterwegs zeigen - eine abgelehnte Absenderdomain, ein API-Key mit falschem Scope, ein Relay, das ohne Authentifizierung stillschweigend alles verweigert - und die Alternative zum Test ist, davon von der Kundin zu erfahren, deren Anfrage nie ankam.
Geheimnisse kommen nicht zurück
Einen API-Key oder ein SMTP-Passwort schreibst du hinein; heraus liest du es nie. Die API gibt den Key maskiert bis auf die letzten vier Zeichen zurück, und für SMTP nur, ob überhaupt ein Passwort gesetzt ist.
Das sollte man wissen, bevor man darauf baut: Es gibt kein „zeig mir das aktuelle Passwort" - hat es niemand notiert, führt der Weg über einen neuen Key beim Anbieter, nicht über eine Wiederherstellung aus cmssy.
Nächste Schritte
- Formulare - die Eingänge, die am häufigsten eine eigene Konfiguration brauchen.
- Kommentare und Aufgaben - Erwähnungen und Zuweisungen, die ebenfalls per E-Mail ankommen.