Redaktioneller Workflow

Stufen, die das Veröffentlichen absichern. Pro Workspace definiert, mit einer Markierung, welche veröffentlichen darf - und wer eine freigegebene Seite bearbeitet, schickt sie zurück an den Anfang.

Ein Workspace kann verlangen, dass Seiten Stufen durchlaufen, bevor sie live gehen dürfen. Standardmäßig ist das aus, und eingeschaltet wird es im Veröffentlichungspfad selbst durchgesetzt, nicht per Absprache.

Stufen

Stufen werden pro Workspace in dessen Einstellungen definiert. Jede trägt:

  • einen Namen - „Entwurf", „In Prüfung", „Freigegeben", was dein Team ohnehin sagt
  • eine Reihenfolge, die die Abfolge bestimmt und - wichtig - welche Stufe die erste ist
  • eine optionale Farbe, damit der Zustand auf einen Blick lesbar ist
  • allowsPublish - das einzige Flag, das Verhalten ändert

Eine Seite zeigt ihre Stufe im Editor, und das Verschieben zwischen Stufen ist eine Seitenaktion.

Was das Flag wirklich tut

Ist der Workflow aktiv und mindestens eine Stufe definiert, prüft das Veröffentlichen die Stufe der Seite. Erlaubt diese Stufe kein Veröffentlichen, wird der Versuch abgelehnt:

This page must reach an approved stage before it can be published

Eine Seite, der nie eine Stufe zugewiesen wurde, gilt als in der ersten Stufe - der mit der niedrigsten Reihenfolge. Eine neue Seite rutscht also nicht dadurch am Tor vorbei, dass sie gar keine Stufe hat.

Mehrere Stufen dürfen veröffentlichen. „Freigegeben" und „Hotfix" können beide Endstufen sein, wenn dein Team so arbeitet: Das Flag hängt an der Stufe, nicht an einer einzigen privilegierten.

Der Teil, der überrascht

Wer eine freigegebene Seite bearbeitet, schickt sie zurück in die erste Stufe.

Steht eine Seite in einer Stufe, die veröffentlichen darf, und jemand ändert ihren Inhalt, setzt cmssy sie automatisch auf die Anfangsstufe zurück. Die Freigabe galt den geprüften Worten, nicht der Seite als Behälter - eine Änderung nach der Freigabe heißt also, dass die Freigabe das Vorhandene nicht mehr abdeckt.

Das gilt für das Speichern eines Entwurfs ebenso wie für einen chirurgischen Block-Patch: Auch ein Agent, der über den MCP-Server schreibt, behält eine Freigabe nicht still bei.

Sag es dem Team einmal, denn beim ersten Mal liest es sich, als hätte das CMS etwas vergessen. Es ist das Gegenteil: Das CMS lässt eine Prüfung nicht unbemerkt veralten.

Ausschalten

Ein deaktivierter Workflow, oder ein aktiver ohne Stufen, sichert nichts ab - das Veröffentlichen verhält sich, als gäbe es die Funktion nicht. Das ist der ehrliche Fallback: Ein leerer Workflow soll einen Workspace nicht von seinen eigenen Inhalten aussperren.

Nächste Schritte